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Dachsanierung Flachdach: Gesetzliche Anforderungen und Normen

Bei der Dachsanierung von Flachdächern in der Schweiz ist die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Normen unerlässlich. Diese Vorschriften gewährleisten die Sicherheit, Langlebigkeit und Energieeffizienz der Gebäude. In diesem Artikel beleuchten wir die wichtigsten Aspekte, die bei der Sanierung von Flachdächern beachtet werden müssen.

Wir arbeiten täglich auf den Dächern der Kantone Zürich, Aargau, Luzern, Solothurn und Basel.

1. Bauvorschriften und lokale Regelungen

In der Schweiz gelten strenge Bauvorschriften, die je nach Kanton und Gemeinde variieren können. Vor Beginn einer Dachsanierung ist es wichtig, sich über die spezifischen Anforderungen der lokalen Bauordnung zu informieren. Diese Vorschriften regeln unter anderem die Art der verwendeten Materialien, die baulichen Massnahmen und die erforderlichen Genehmigungen. Eine frühzeitige Absprache mit der örtlichen Baubehörde kann helfen, unerwartete Verzögerungen und zusätzliche Kosten zu vermeiden.

2. Anforderungen an die Abdichtung

Die Abdichtung ist ein kritischer Aspekt bei der Sanierung von Flachdächern. Gemäss den Normen der Schweizerischen Vereinigung der Ingenieur- und Architektenverbände (SIA) muss die Abdichtung so ausgeführt werden, dass sie das Gebäude zuverlässig vor Feuchtigkeit schützt. Hierbei sind Materialien zu verwenden, die den Anforderungen der SIA-Normen entsprechen. Zudem muss die Abdichtung regelmässig gewartet und geprüft werden, um ihre Wirksamkeit zu gewährleisten.

3. Tragfähigkeit und Statik

Bei einer Dachsanierung ist die Tragfähigkeit des Flachdachs von zentraler Bedeutung. Die SIA-Normen legen fest, dass die Statik des Daches den aktuellen Belastungen standhalten muss, einschliesslich der zusätzlichen Lasten durch Dämmmaterialien, Abdichtungen und eventuelle Dachbegrünungen. Vor der Sanierung sollte eine statische Überprüfung durch einen qualifizierten Ingenieur erfolgen, um sicherzustellen, dass das Dach die geplanten Massnahmen tragen kann.

4. Wärmedämmung und Energieeffizienz

Die Schweizer Energieverordnung (EnV) schreibt vor, dass bei der Sanierung von Dächern die Energieeffizienz verbessert werden muss. Dies bedeutet, dass die Wärmedämmung den aktuellen Standards entsprechen muss, um den Energieverbrauch zu senken und den CO2-Ausstoss zu reduzieren. In vielen Fällen kann eine gute Dämmung auch zu staatlichen Fördermitteln berechtigen, die die Sanierungskosten erheblich senken können.

5. Brandschutzvorschriften

Auch der Brandschutz spielt bei der Dachsanierung eine wichtige Rolle. Die Bauvorschriften verlangen, dass die verwendeten Materialien und Bauweisen den Brandschutzanforderungen entsprechen. Dies umfasst sowohl den Schutz gegen Feuer von aussen als auch die Verhinderung der Ausbreitung von Bränden innerhalb des Gebäudes. Es ist ratsam, sich von einem Brandschutzexperten beraten zu lassen, um alle relevanten Vorschriften zu erfüllen.
 

Fazit

Die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen und Normen ist bei der Dachsanierung von Flachdächern in der Schweiz unerlässlich. Bauvorschriften, Abdichtungsanforderungen, Tragfähigkeit, Wärmedämmung und Brandschutz sind nur einige der Aspekte, die berücksichtigt werden müssen. Eine gründliche Planung und Beratung durch Fachleute stellt sicher, dass die Sanierung nicht nur den gesetzlichen Anforderungen entspricht, sondern auch die Sicherheit und Effizienz des Gebäudes verbessert.

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